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Prof. Dr. Reinhard Lindig
Prof. Dr. Reinhard Lindig :: Das Glossar zum Vernetzten Denken und Handeln

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Analyse und Gestaltung der Arbeit in Organisationen

Letzte Aktualisierung: 12.08.2012

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im Internet
Funktionen von Heraklit
HERAKLIT ermöglicht die Analyse, Gestaltung und Simulation von Wirkungsnetzen.
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Das Netzmodell
HERAKLIT I und II ermöglicht den Aufbau von beliebig vielen Wirkungsnetzen. Jedes Netz behandelt eine genauer beschriebene Frage- oder Problemstellung, deren Lösung Sie individuell oder im Projektteam bearbeiten. Sie geben die Fragestellung ein und beschreiben diese ausführlicher in einem Text- oder Sprachkommentar. Personen oder Gruppen, die an der Problemstellung mitwirken oder die ein Interesse an der Lösung des Problems haben, lassen sich dokumentieren und einzelnen Elementen zuordnen. Dies erleichtert die Konsensfindung in Arbeitsteams erheblich. Die Korrektheit Ihrer Netzentwürfe können Sie anhand der integrierten Checklisten überprüfen. Die Checklisten können mit einem Texteditor um persönliche Erfahrungen und Prüfschritte ergänzt werden.
Nach der Eingabe der Problemstellung beginnt Ihre Arbeit mit HERAKLIT I und II mit einem leeren Arbeitsblatt, in dem Sie die Netzelemente und -beziehungen per Mausklick eintragen und genauer beschreiben.

Mit Hilfe des Auswertungsmenüs und der in HERAKLIT I und II enthaltenen Simulationssoftware treffen Sie Entscheidungen und überprüfen diese auf Ihre Auswirkungen. Daraus abgeleitetete Maßnahmen lassen sich in einen Notizblock eintragen oder mit geeigneter Projektplanungs-Software verknüpfen. Für Präsentationszwecke lässt sich das Arbeitsblatt mit Ihren Graphiken gestalten oder beliebig einfärben.

Die Netzelemente
Mit HERAKLIT I und II lassen sich bis zu vierzig Netzelemente je Modell erstellen, beschreiben und mit beliebigen Informations- und Mediendateien (Video, Ton, Photos usw.) verknüpfen. Die Größe, Position eines Elementes ist beliebig gestaltbar. Für die Beschriftung und Einfärbung stehen alle Schriftarten und Farben Ihres Computers zur Verfügung. Lenkbare, d. h. vom Benutzer oder Projektteam beeinflussbare Elemente, können gesondert hervorgehoben werden. Jedes Element kann mit benutzereigenen Graphiken und einem Sprachkommentar versehen werden. Elementzustände können ausführlich beschrieben und durch Farbbalken visualiert werden.

Die Netzbeziehungen
Die Elemente eines Netzes werden durch Wirkungspfeile verbunden. Die Wirkungspfeile werden als Kurve mit beliebig vielen Krümmungspunkten dargestellt, so dass sich auch beliebig komplizierte Netzstrukturen wiedergeben lassen. Die Stärke einer Beziehung (Intensität) wird durch verschiedene Linienstärken berücksichtigt, abschwächende Wirkungen werden durch ein Minus-Zeichen symbolisiert. Zeitliche Verzögerungen lassen sich durch Einfärbung der Wirkungspfeile veranschaulichen. Jeder Wirkungspfeil läßt sich über eigene Dialogfenster beschreiben und mit beliebigen Informations- und Mediendateien (Video, Ton, Photos usw.) verknüpfen und durch einen Sprachkommentar erläutern. Wenn Ihnen der Zusammenhang bei einer Netzbeziehung genauer bekannt ist, können Sie das zugehörige Funktionsdiagramm in flexibler Weise genauer festlegen.

Für jedes Element kann zur ausführlicheren Beschreibung ein eigenes Unternetz angelegt werden, so dass sich beliebig viele Detaillierungshierarchien aufbauen lassen.

Die Netzerfassung und -dokumentation
Wenn Sie Ihre Netzwerke nicht direkt am Computer erstellen, sondern diese in Workshops an Moderationswänden ausarbeiten, unterstützt Sie HERAKLIT I und II durch den Ausdruck von geeigneten und bewährten Formblättern. Ebenfalls für die Gruppenarbeit bestimmt sind die Dokumentationsunterlagen, die sämtliche Informationen zum Modell, zu den Elementen und Beziehungen sowie einen Ausdruck der Netzgraphik umfassen.

Die Netzauswertung
Gerade bei einem umfangreichen Netz ist es nicht leicht, den Überblick zu behalten und festzustellen, wie Ursachen und Wirkungen verlaufen, in welchen Rückkopplungsschleifen ein Element liegt und wo Sie die Ansatzpunkte für eine Problemlösung finden können.

HERAKLIT I und II bietet für die Analyse des Netzes zahlreiche Auswertungsfunktionen. Durch Klick auf ein Element können Sie feststellen, durch welche anderen Elemente dieses beeinflusst wird und umgekehrt welcher Einfluss von diesem Element ausgeht. Durch Klick auf zwei Elemente können Sie sich schrittweise alle Verbindungswege zwischen den Elementen aufzeigen lassen. In einer Vierfeldertafel werden die Elemente nach ihren Wirkungsstärken klassifiziert und in einer Prioritätenliste geordnet.

Die Netzsimualtion
Die von Ihnen erstellten Netze können über bis zu vierhundert Runden mit einer beliebig einstellbaren Zeiteinheit (Tag, Monat, Jahr, Minuten usw.) simuliert werden. Die Simulation ist einfach ausführbar und erfordert keine mathematisch-technischen Vorkenntnisse: Durch Anklicken eines Elementes öffnet sich ein Schieberegler, mit dem Sie Zustandsänderungen an den einzelnen Elementen vornehmen können. Durch Klick auf "Start Simulation" erfahren Sie, wie sich diese Zustandsänderungen im Gesamtnetz auswirken. Sie können jederzeit eingreifen und Zustandsänderungen an weiteren Elementen vornehmen. Auch das Rücksetzen auf die jeweilige Vorrunde ist möglich, so dass Entscheidungen zurückgenommen werden können. Für jedes Element können Sie das Zustandsdiagramm im zeitlichen Verlauf verfolgen. Die Simulation kann schrittweise erfolgen oder in einem Automatik-Modus zum Ablauf gebracht werden.

Als Entscheidungsunterstützung bei der Simulation dienen die von Ihnen bzw. Ihrem Projektteam eingegebenen Gewichtungen und Noten je Netzelement. Damit liefert Ihnen die Simulation Anhaltspunkte für eine optimale Entscheidung.

Weitere Highlights
Für Ihre Arbeiten stehen Ihnen ein Begriffslexikon
[Online-Version >>>], ein Lernprogramm, ein Problemlösungs-ABC und Checklisten zur Vorgehensweise sowie zahlreiche Beispielmodelle zur Verfügung. Um eine einfache Benutzung zu ermöglichen, wurden HERAKLIT I und II entsprechend den Windows-Standards entwickelt. Die Software wird über komfortable Menüfunktionen und Werkzeugpaletten benutzt. Eine Online-Hilfe und ein ausführliches Handbuch sowie ein Online-Forum unter vernetzt-denken.de unterstützen Sie bei der Benutzung.

Die Grundlagen
Das integrierte Lernprogramm und Seminare der Lindig Beratung vermitteln Ihnen auf ideale Weise die Grundlagen der Methode des "Vernetzten Denkens".
[Ihr Ansprechpartner: Prof. Dr. Reinhard Lindig >>>]

Neue Funktionen bei Heraklit II:

Beliebig große Modelle
Bei großen Netzwerken (mehr als 30 Elemente und Beziehungen) wird bei HERAKLIT I eine interne Speichergrenze erreicht, die weiteres Arbeiten verhindert. Die interne Datenbank wurde überarbeitet, so dass jetzt beliebig große Modelle simuliert werden können. Durch die neu organisierte interne Speicherverwaltung konnte die Anzahl der maximal durchführbaren Simulationsrunden deutlich nach oben gesetzt werden. Es können jetzt bis zu 240 Runden simuliert werden (bisher je nach Netzgröße 40 Runden).

Lange Dateinamen:
Modelle können jetzt unter beliebig langen Dateinamen gespeichert und verwaltet werden.

Eigendynamik (Ab- und Zuschreibungen)
Jedem Netzelement kann eine Eigendynamik zugeordnet werden. Damit lassen sich zeitabhängige Wirkungen (z. B. Verzinsungen, Halbwertzeit des Wissens bei der Mitarbeiterqualifikation, Überalterung der technischen Infrastruktur, ...) besser abbilden und simulieren.

Aktionspunkte als Ressourcenelement
HERAKLIT-Modelle sind Impuls-Wirkungsnetze, d. h. die durch einen Impuls (Eingabe eines Ereignisses) ausgelösten Zustandsänderungen eines Elements werden an alle in der Wirkungskette liegenden weiteren Elemente weitergegeben. Ressourcenelemente wie Aktionspunkte erweitern diesen Ansatz: Am Ende jeder Simulationsrunde wird ein Behälter mit Aktionspunkten in Abhängigkeit vom Zustand jedes Elements gefüllt oder geleert. Aktionspunkte symbolisieren das Spielgeld einer Simulation. Sie können Handlungsspielraum, Bonuszahlungen an das Management oder verfügbare Investitionsmittel o. Ä. bedeuten. Bei zugeschaltetem HERAKLIT-SzenarienManager kann das Simulations- bzw. Planspielende von der verfügbaren Menge an Aktionspunkten abhängig gemacht werden. Ereignisse und Aktionen können sich direkt auf die verfügbaren Aktionspunkte auswirken.

Prüfung von Element- und Beziehungsaussagen
Mit der Aufnahme eines Elements oder einer Beziehung in das Modell ist eine Aussage verbunden. Damit das Modell simuliert werden kann, müssen die Elementbezeichnungen (Variablen) so gewählt sein, dass sie messbar und veränderlich sind. So ist die Aufnahme der Elemente Anreizsysteme und Motivation und der zugehörigen Beziehung (Anreizsysteme -> Motivation) in einem Geschäftsmodell sicherlich sinnvoll, aber in der Ausformulierung für eine Simulation nicht geeignet. Gemeint und treffender ist wahrscheinlich der Zusammenhang Menge der Leistungsanreize oder Qualität der Leistungsanreize.

Automatische Suche bei verknüpften Dateien
HERAKLIT-Modelle sind offene Netzwerke und Instrumente zum aktiven Wissensmanagement. Sowohl das gesamte Modell als auch jedes einzelne Element und jede einzelne Beziehung lässt sich mit beliebigen Dateien und Dokumenten (z. B. HTML-Seiten) verknüpfen, die beispielsweise weiterführende Informationen, Link-Listen, Aufgabenstellungen, Erfahrungen, Beschreibung von Projektschritten, Videos, Lernprogramme oder Mindmaps enthalten. Dieses Konzept hat viele HERAKLIT-Benutzer überzeugt - lästig war bisher nur, dass in Abhängigkeit von der jeweiligen Dateiendung (z. B. doc, pdf, avi, ...) erst im Windows-System das zugehörige Bearbeitungs- oder Abspielprogramm eingestellt werden musste. HERAKLIT II übernimmt diese Suche automatisch. Das heißt, nach Auswahl einer zu verknüpfenden Datei über die Schaltfläche Mediendatei (bisher: Aufgaben) wird von HERAKLIT II das jeweilige Bearbeitungsprogramm über die Windows-Registrierdatenbank gesucht. Nach wie vor können Dateien mit nicht registrierten Endungen manuell mit den jeweiligen Bearbeitungsprogrammen verbunden werden.

Internet- und Intranet-Verbindungen
Für das gesamte Modell, jedes Netzelement und jede Netzbeziehung kann eine Internet-Adresse hinterlegt werden, zu der mit rechten Mausklick auf den Hintergrund, ein Element oder eine Beziehung automatisch (bei aktiven Internet-Anschluss) eine Verbindung hergestellt wird. Der Internet-Link kann zu allen gängigen Internet-Einrichtungen wie chat-rooms, Foren und dgl. führen. Damit lassen sich Arbeitsgruppen und Wissensbasen zu bestimmten Detailfragen der Modellbildung aufbauen und organisieren.

Gleitende Skalierung von Zustandswerten
In bisherigen HERAKLIT-Modellen musste für jedes Element eine Ober- und Untergrenze für den Zustandswert angegeben werden. Dies entspricht zwar häufig der Realität (Die Bäume wachsen nicht in den Himmel.), kann aber für einige Simulationen hinderlich sein, da die entwickelten Modelle bei Erreichen der Ober- bzw. Untergrenze zu nur schwer erklärbaren Schwingungen (ständiger Wechsel zwischen Maximal- und Minimalwerten) neigen.

Numerische Ereigniseingabe
Die Eingabe von Ereignissen erfolgt in HERAKLIT I über einen an das Element gebundenen Schieberegler. Bei großen Abständen zwischen Ober- und Untergrenze kann die genaue Einstellung eines bestimmten Veränderungswertes u. U. nicht möglich sein. Deshalb wurde der Schieberegler um ein Eingabefeld für den exakten numerischen Veränderungswert ergänzt.

Standard-Gewichtung von Elementen
Wenn mit HERAKLIT Entscheidungen mit Hilfe einer Simulation vorbereitet werden sollen, muss für jedes Element feststehen, welches Gewicht ihm bei der Gesamtbewertung des Modells beigemessen wird; denn Entscheiden bedeutet Auswahl zwischen bewerteten Alternativen. Nur dann macht die in HERAKLIT integrierte Balanced Score Card (Note) einen Sinn. Diese bereits in HERAKLIT I enthaltene Möglichkeit wird leicht übersehen und die Abfrage Modellbewertung führt deshalb zu keinem Ergebnis, weil alle Element standardmäßig ungewichtet sind. Über die neue Menü-Funktion Alle Netzelemente gleich gewichten wird das Standardgewicht für jedes Netzelement auf 10 gesetzt, so dass die in HERAKLIT integrierte Entscheidungsfunktion (Realisiere eine Maßnahme dann, wenn die Durchschnittsbewertung besser ist als die Ausgangsbewertung des Modells) schneller angewendet werden kann.

Import/Export aller Modelldaten
Zur Besprechung von Problemsituationen und zur Entscheidung über Handlungs- und Strategiealternativen können alle Daten von HERAKLIT-II-Simulationen mit Hilfe der Exportfunktion im Menü Modell als relativ kleine Text-Datei (ca. 60 KB) anderen Team-Mitgliedern per e-mail oder Diskette zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus wird durch diese neue Schnittstelle die Weiterverarbeitung mit anderen Programmen (z. B. JAVA, MS-ACCESS, MS-EXCEL, Macromedia Flash, ...) ermöglicht.

Dokumentatio
Die Dokumentationsfunktionen wurden erweitert. Über die neuen Menüpunkte Dokumentation: Alle Elemente bzw. Dokumentation: Alle Beziehungen können alle Element- und Beziehungsdaten in einem Drucklauf ausgedruckt werden.

Formeleditor
Die zwischen zwei Netzelementen bestehende Beziehung war bislang entweder eine Geradenfunktion oder eine Tabelle. Die Geradenfunktion wird im Dialogfenster Funktionsdiagramm im Feld Formel angezeigt. Durch Klick auf die neue Funktion Eigene Formel kann das Formelfeld frei editiert werden. Zur Formeleingabe stehen die Rechenzeichen (+, -, *, /, ^ (für Potenz), Zahlen und Klammern zur Verfügung. HERAKLIT prüft die Formelsyntax und lässt unkorrekte Eingaben nicht zu. Die Überwachung der Stetigkeit von Funktionen und nichtdefinierter Stellen (z. B. y= 1/(x-10) für x=10) liegt in der Verantwortung des Benutzers.

Schnittstelle zum HERAKLIT-SzenarienManager
Mit dem HERAKLIT-SzenarienManager - einem eigenständigen Software-Produkt - können Ereignisse und Aktionen (Ereignis- und Handlungsszenarien) beschrieben werden, die auf ein HERAKLIT-Modell einwirken. Für jedes Modell lassen sich in einfacher und benutzerfreundlicher Weise zustands-, zufalls- oder zeitabhängige Einwirkungen auf das Modell beschreiben und in ihren vielfältigen Auswirkungen festlegen. Frühwarnindikatoren, Ereignisse und Aktionen können untereinander vernetzt und voneinander abhängig gestaltet werden. Die Szenarien werden in einer eigenen Datenbank gepflegt. Änderungen im HERAKLIT-Modell werden automatisch in die Szenariendateien übernommen. Jedes HERAKLIT-Modell lässt sich mit beliebig vielen Szenariendateien verbinden. Über die Menüfunktion Szenario laden können beliebig viele verschiedene Zukunftsprojektionen (z. B. Worst Case Studies) und Handlungsstrategien mit HERAKLIT simuliert werden. Sobald ein Szenario geladen ist, werden in der HERAKLIT-Simulationspalette die Schaltflächen zum Auslösen von Aktionen und zum Einblick in das Ereignisprotokoll eingeblendet.

Übernahme von HERAKLIT I-Modellen
Mit HERAKLIT I erstellte Modelle werden von HERAKLIT II erkannt und nach Bestätigung in HERAKLIT-II-Modelle umgesetzt. Damit bleiben die bisher in die Modell- und Netzentwicklung investierten Mittel erhalten.

Die Preise: [mehr >>>]

Ihr Ansprechpartner für weitere Fragen: Prof. Dr. Reinhard Lindig [mehr >>>]

Coaching und Weiterbildung für Führungskräfte